Frequently Asked Questions

Das Filmprojekt ist in drei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase reicht Ihr Eure Filmbeiträge und kurze Begleittexte, die eure Filmidee und die Bearbeitung der Leitgedanken erläutern, bis zum 31.01.2018 ein (mehr dazu unter Punkt 11/12). Die vier bis sechs ausgewählten Beiträge der ersten Phase werden zu einem Workshop in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eingeladen. Dieser findet vom 21.-26.03.2018 statt. Während des Workshops werdet Ihr Eure Filme unter professioneller Anleitung ergänzen und bearbeiten. Die überarbeitete Version der Filme müsst Ihr dann nach dem Workshop bis spätestens 30.04.2018 einreichen. Eine Jury entscheidet über die drei herausragenden Filmbeiträge. Diese drei Filme werden im Juni 2018 in Düsseldorf gezeigt. Die Gruppen werden zu dieser Abschlussveranstaltung eingeladen und erhalten als Auszeichnung eine einwöchige Reise im September 2018 nach Israel.

Erste Phase des Filmprojekts: Die Filmeinreichung

 
1. Wer kann am Filmprojekt teilnehmen?

Das Filmprojekt richtet sich an Jugendliche in Schulen und außerschulischen Einrichtungen. Schüler*innen ab Klasse 9 aller Schulformen in Deutschland sind zur Teilnahme eingeladen. Auch Jugendliche aus Jugendgruppen oder außerschulischen Angeboten können teilnehmen. Eine betreuende Lehrkraft oder ein/e Mitarbeiter*in der außerschulischen Einrichtung muss benannt werden.

In Ausnahmefällen können sich auch Gruppen mit jüngeren Schüler*innen bewerben. Voraussetzung ist, dass sie sich in einer pädagogischen Betreuung befinden, die schon vor der Klasse 9 das Thema der Schoah bearbeitet.

 
 
2. Bis wann könnt Ihr Euch für das Filmprojekt anmelden?

Ihr könnt Euch bis zum 31. Januar 2018 anmelden.

 
 
3. Wie viele Teilnehmer*innen kann es pro Gruppe geben?

Eine Gruppe besteht aus zwei bis vier Teilnehmer*innen.

 
 
4. Müssen alle Teammitglieder auf derselben Schule sein, um an dem Filmprojekt teilzunehmen?

Nein, Ihr könnt auch ein Team aus Schüler*innen verschiedener Schulen bilden. Voraussetzung ist, dass ein/e erwachsene/r Projektleiter*in die Teilnahme am Filmprojekt betreut.

 
 
5. Kann ein/e Projektleiter*in mehrere Gruppen betreuen?

Ja, so lange er/sie für uns auch die Kontaktperson ist.

 
 
6. Wer kann der/die Projektleiter*in sein?

Der/die Projektleiter*in muss eine erwachsene Person sein, die die Teilnehmer*innen entweder in schulischen oder in außerschulischen Aktivitäten regelmäßig betreut.

 
 
7. Könnt Ihr als ganze Schulklasse oder als ganze Jahrgangsstufe an dem Filmprojekt teilnehmen?

Ja, so lange Ihr Eure Schulklasse oder Jahrgangsstufe in Gruppen von mindestens zwei und maximal vier Schüler*innen aufteilt und Ihr unterschiedliche Projektergebnisse einreicht.

 
 
8. Könnt Ihr Eure Gruppen aus verschiedenen Klassen und/oder Jahrgangsstufen und/oder Schulen bilden?

Ja, ausschlaggebend ist die Gruppenarbeit von zwei bis vier Jugendlichen, in der die unterschiedlichen Filmbeiträge entstehen.

 
 
9. Wie könnt Ihr Euch für das Filmprojekt anmelden?

Ihr könnt Euch nur über diese Webseite (www.ueberdieschoah.de) zum Projekt anmelden. Wenn Ihr Euch hier als Gruppe registriert, meldet Ihr Euch zugleich für das Filmprojekt an. Zusätzlich zu den zur Online-Anmeldung erforderlichen Informationen benötigen wir die unter Nr. 10 genannten Dokumente ausgefüllt und unterschrieben per Post.

 
 
10. Welche rechtlichen Unterlagen müsst Ihr bei der Anmeldung einreichen?

Damit die Anmeldung gültig ist, muss jede Gruppe die ausgefüllte Teilnahmeerklärung per Post an uns schicken. Zusätzlich müsst Ihr die Einverständniserklärung des/der Schulleiters/Schulleiterin oder des Unterschriftsbefugten der außerschulischen Organisation Eurem Brief an uns unterschrieben beilegen. Als Anlage zu diesen Schreiben bestätigt Ihr somit auch Euer Einverständnis mit den Teilnahmebedingungen und Datenschutzbestimmungen. Ihr könnt diese Formulare und Dokumente in einer .pdf-Datei hier oder auf Eurer Profil-Seite herunterladen und ausdrucken.

 
 
11. Wie sollte Eure Filmeinreichung aussehen?

Ein Filmbeitrag von max. 15 Minuten bildet den Hauptteil Eurer Einreichung. Die drei Leitgedanken des Filmprojekts müssen darin bearbeitet sein und im Bezug zueinander stehen. Eure Beiträge können in sich eine geschlossene Geschichte bilden, aber es muss aus Eurem Begleittext sichtbar werden, inwiefern der Workshop in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück Euren Film erweitern und vielschichtiger machen könnte.

 
 
12. Was ist der Begleittext?

Da Eure eingereichten Filmbeiträge einen Zwischenstand darstellen, habt Ihr im Begleittext die Möglichkeit, uns die Grundidee und eventuelle Unklarheiten des Filmbeitrags zu erklären. Zusätzlich sollt Ihr in einem Begleittext von maximal zwei DIN-A4-Seiten beschreiben, was Ihr Euch vom Workshop in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück erhofft, und inwieweit die Aufnahmen vor Ort Euren Filmbeitrag bereichern und in Euer vorhandenes Material mit einfließen könnten.

 
 
13. Welche Unterstützung und Hilfsmittel stehen Euch zur Verfügung?

Ihr findet im Bereich Hilfsmaterialien zwei Videos, die Euch in das dokumentarische Filmemachen konzeptionell und technisch einführen. Zusätzlich findet Ihr dort Texte und Links, die Euch bei der Bearbeitung der Leitgedanken inhaltlich unterstützen können.

 
 
14. Wie lautet die Adresse für die per Post einzureichenden Unterlagen?

JNF-KKL e.V. , Filmprojekt, Keithstr. 18, 10787 Berlin

 
 
15. Wen könnt Ihr kontaktieren, wenn Ihr Probleme mit der Anmeldung habt?

Bitte meldet Euch telefonisch unter 0151 – 31 98 67 78 bei Frau Ryba.

 
 
16. Nach welchen Kriterien werden Eure eingereichten Filme bewertet?

• Habt Ihr alle drei Leitgedanken im Filmbeitrag behandelt?

  • Eine Spurensuche in Eurem Alltag, Eurem Lebensumfeld und Eurer Biografie
  • Den Baum als Symbol des Lebens
  • Eure Antwortversuche zur Hauptfrage des Filmprojekts Was kannst Du über die Schoah sagen?  und Eure daraus entwickelten Gedanken zum Thema Schoah

• Welche Fragen, Zugänge und Antwortmöglichkeiten zum Thema habt Ihr entwickelt und dargestellt?

• Welche Verbindungen konntet Ihr zwischen Euch und dem Thema im Film aufzeigen?

• Wie ist Euch die technische und filmische Umsetzung gelungen? (Bild, Ton etc.)

• Wie nachvollziehbar beschreibt Euer Begleittext den aktuellen Stand Eures Filmprojekts und Eure Vorhaben zur Weiterentwicklung während des Workshops?

 
 
17. Wie werden die Beiträge ausgewählt?

Eine Jury wird die eingereichten Filmbeiträge und Begleittexte nach den unter Punkt 16 genannten Kriterien bewerten. Die Jury besteht aus Experten und Expertinnen der Bereiche Geschichte, Film und Pädagogik und wird in einer Sitzung über die vier bis sechs besonders gelungenen Beiträge entscheiden, die an dem Workshop teilnehmen. Die gleiche Jury wird auch entscheiden, welche drei Gruppen für ihre herausragende Leistung zu einer Reise nach Israel eingeladen werden.

Zweite Phase des Filmprojekts: Der Workshop

 
18. Wer wird am Workshop in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück teilnehmen?

Die vier bis sechs besonders gelungenen Filmbeiträge werden von einer Jury ausgewählt und die Teammitglieder und die betreuenden Lehrer*innen werden zu dem Filmworkshop in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eingeladen. Im Falle einer Einladung ist die Teilnahme an dem Workshop verbindlich, denn während des Workshops werden die Filme überarbeitet und fertiggestellt.

 
 
19. Wann erfahrt Ihr, ob Ihr zum Workshop in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eingeladen seid?

Ihr erhaltet die Benachrichtigung am 18. Februar 2018 per E-Mail.

 
 
20. Wann findet der Workshop statt?

Der Workshop findet vom 21. bis 26. März 2018 statt.

 
 
21. Was passiert während des Workshops in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück?

Während des Workshops besteht für Euch die Gelegenheit, mit anderen jungen Leuten in einen thematischen Austausch über das Thema des Filmprojekts zu kommen, die Gedenkstätte kennenzulernen und Eure eigenen Fragen und Ideen zu reflektieren. Ihr werdet von Experten und Expertinnen in das Filmemachen eingeführt und bekommt technische Tipps und Tricks mit auf den Weg. Zusätzlich gibt es ein Begleitprogramm, das die Inhalte und Fragen des Filmprojekts aufgreift. Unter fachkundiger Anleitung entwickelt Ihr die Filmkonzepte weiter und werdet neue Filmszenen drehen. Am Ende erhalten alle Gruppenmitglieder eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme an dem Workshop.

Zusätzlich werdet Ihr während des Workshops filmisch begleitet. Dies bedeutet, dass ein kurzer Dokumentarfilm über den Workshop selbst gedreht wird. Ihr werdet also dabei gefilmt, wie Ihr Eure Projekte weiterentwickelt oder wie Ihr an den Unterrichtseinheiten des Workshops teilnehmt. Eure Eltern müssen hierfür alle notwendigen, rechtlichen Dokumente unterschreiben.

 
 
22. Was müsst Ihr zum Workshop mitbringen?

Da Ihr weitere Szenen für Euren Film während des Workshops drehen werdet, müsst Ihr Eure Kameraausrüstung mitbringen.

 
 
23. Wer übernimmt die Kosten für den Workshop?

Alle Reisekosten inklusive Vollpension und Übernachtung für den Workshop werden von uns übernommen.

Dritte Phase des Filmprojekts: Die Auszeichnungen für die Filme

 
24. Wann müsst Ihr die finalen Filme nach dem Workshop abgeben?

Die fertigen Filme müsst Ihr uns bis spätestens 30. April 2018 per WeTransfer schicken. Alternativ könnt Ihr Euren Film als passwortgeschütztes Video bei Vimeo hochladen und den Link sowie das Passwort in Eurem Profil hinterlegen.

 
 
25. Wann entscheidet die Jury, welche Filme ausgezeichnet werden?

Die Jury entscheidet bis zum 15. Mai 2018 darüber, welche drei Gruppen für ihre Filmbeiträge eine besondere Auszeichnung erhalten.

 
 
26. Wer nimmt an der Abschlussveranstaltung teil?

Alle Teammitglieder und die jeweiligen Projektbetreuer*innen, die in Ravensbrück ihre Filmbeiträge weiterentwickelt haben sind herzlich eingeladen an der Abschlussveranstaltung teilzunehmen. Für die Teammitglieder der drei Gruppen, die von der Jury ausgezeichnet wurden und deren jeweiligen Projektbetreuer*innen werden die Reisekosten getragen. Die Abschlussveranstaltung findet am 28.06.2018 in Düsseldorf statt.

 
 
27. Welche Auszeichnungen werden verliehen?

Die Teammitglieder der drei herausragenden Filmprojekte werden mit einer Reise nach Israel belohnt. Dort nehmen sie an einem Bildungs- und Begegnungsprogramm teil und haben die Chance, junge Menschen aus Israel zu treffen und neue Freundschaften zu schließen. Die anderen Teams, die auch in Ravensbrück am Workshop teilgenommen haben, erhalten für ihre intensive Arbeit einen Sachpreis.